Informationsveranstaltung ZSK - 6.7.2017

„Für und Wider zum Zentralen Speicherkanal (ZSK)“

Das Murkraftwerk Graz ist rechtlich auf Schiene. Damit im Zusammenhang steht die Errichtung des Zentralen Speicherkanals (ZSK). Über die Auswirkungen dieses Großbauvorhabens auf die Stadt und die Menschen die hier leben, gibt es kontroversielle Meinungen.

„MEHR Zeit für Graz“ kommt mit dieser Veranstaltung einem Informationsbedürfnis nach, das von mehreren Seiten an uns herangetragen worden ist. Wir haben uns um ein ausgewogenes Verhältnis von fachlicher und finanzieller Kompetenz am Podium bemüht.

Zeit: Donnerstag, 6. Juli 2017, 18 - 20 Uhr
Ort: Technische Universität Graz, Inffeldgasse 12/EG, Hörsaal i2

Referenten am Podium:

  • Univ. Prof. DI Dr. Harald Kainz, Rektor der TU Graz
  • DI Martin Regelsberger, Sachverständiger für Wasserwirtschaft
  • Mag. Werner Kogler, Abg.z.NR; Finanzsprecher der Grünen


Die sehr gut besuchte Veranstaltung brachte einige interessante Details zum ZSK, aber auch gute Gründe, die gegen seine Errichtung sprechen. Univ. Prof. DI Dr. Harald Kainz, Rektor der TU Graz, war seinerzeit in die Planungen selbst miteinbezogen, führte aber aus, dass er lediglich für die mögliche technische Umsetzung zuständig war. Dipl. Ing. Martin Regelsberger, Sachverständiger für Wasserwirtschaft, führte aus, wie wichtig es im Hinblick auf den Klimawandel wäre, statt Regenwasser abzuleiten, es als lebenswichtige Ressource zu speichern und z. B. als Gießwasser für Bepflanzungen im öffentlichen Raum zu nutzen. Mag. Werner Kogler, Finanzsprecher der Grünen, sprach ausführlich über die finanzielle Gebarung sowohl zum Murkraftwerk Puntigam als auch zum ZSK und unterstrich durch seine Ausführungen die seiner Meinung nach völlige Unwirtschaftlichkeit der gesamten Planung.

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