Forum

 

 

 

Thema: Wieviel Wachstum verträgt die Stadt?

Mediale Schlagzeilen wie "Graz wird überrannt" (Kleine Zeitung), "Neue Speckgürtel" (Kurier) oder "Wohin Graz wächst" (Der Standard) lassen seit Jahren aufhorchen. Die Stadtplanung spricht von Nachverdichtung, in den Reininghausgründen sind Wohnungen für ca 15.000 Menschen geplant. Die offizielle Prognose der Stadt Graz aus dem Jahr 2012 spricht von einer Einwohnerzahl von 289.000 im Jahr 2031. Zwei Jahre später wurde die Prognose auf 329.000 Einwohner im Jahr 2034 revidiert. Gegenüber dem aktuellen Stand ist das immerhin ein Plus von knapp 50.000 Menschen.

Zu unserem 47. Forum haben wir als Referenten  Herrn Dipl. Ing. Axel Schubert,  Architekt und Stadtplaner in Basel eingeladen. In seinem Vortrag, der auf Grund des  hohen Interesses in den Gemeinderatssitzungssaal verlegt wurde, hat Herr Schubert  das weite und komplexe Feld der Stadtplanung sehr gut dargelegt. Um welches Wachstum soll es den gehen? Fläche oder Dichte? Auch der Begriff der Dichte kennt zahlreiche Ausformungen.

Diese und weitere Fragen und auch zahlreiche Fakten und Gedanken sind in der Präsentation, die uns Herr Schubert dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat, nachzulesen.

Weiterführende Links:

 

 Thema:  Der Klimawandel in Graz und wir – Mobilität und andere Handlungsfelder

160202 46 Forum

Die MZfG Themengruppe "Umweltbewusst leben in Graz" oragnisierte das 46. Forum, welches im bis auf den letzten Platz gefüllten Media-Center des Rathauses über die Bühne ging. Neben den beiden Gastreferenten, Dipl. Ing. Dr. Werner Prutsch, Abteilungsvorstand im Grazer Umweltamt, und Mag. Friedrich Hofer, Leiter des Klimabündnis Steiermark, konnten wir auch diesmal wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter_innen diverser (Bürger-)Initiativen und auch einige Herren und Damen aus Politik und Verwaltung begrüßen.

 Thema:  Der Stadtrechnungshof: Objektive Information, Kontrolle und Transparenz in der Stadt Graz

In unserem 45. Forum hat uns Stadtrechnungshofdirektor Mag. Hans-Georg Windhaber sehr interessante Informationen und Einblicke in die Kontroll- und Beratungsaufgaben des Stadtrechnungshofes gegeben. Ein Team von 10 Personen, das ausschließlich dem Gemeinderat verantwortlich ist, hat dabei die Möglichkeit, alle Bereiche der Verwaltung des gesamten Hauses Graz inkl. Holding zu kontrollieren.

 

Thema:  „Sanfte Mobilität – mit Bahn und Bus über die Stadtgrenzen von Graz“

 

Das 44. Forum fand im gut besuchten Gemeinderatssitzungssaal/Rathaus statt. Viele interessierte Zuhörer erfuhren in den Referaten zum Thema der Veranstaltung so manches Detail, das einige auch als versierte Benützer des öffentlichen Verkehrs (noch) nicht wussten. In der anschließenden Diskussion gab es Gelegenheit, spezielle Fragen zu besonderen Problemen zu stellen, die von den beiden kompetenten Referenten des Abends, Herrn Dipl. Ing. Werner Reiterlehner (Abteilung 16, Verwaltung Land Steiermark, Verkehr, Hochbau) und Herrn Stephan Thaler (Steir. Verkehrsverbund, Öffentlichkeitsarbeit) ausführlich beantwortet worden sind.

Gemeinderats-Sitzungssaal, 18 - 20 Uhr

 

Dieses Forum war der erste Versuch, konkrete, aktuelle Bürgeranliegen in einem Forum von MZfG vorzustellen und mit dem jeweils zuständigen Stadtsenatsreferenten zu diskutieren.

 

Technische Probleme, Terminschwierigkeiten, Überschneidungen von Veranstaltungen der Stadt Graz (Griesplatz) und ein aus einem dringlichen Antrag im Vorfeld entstandener GR-Beschluss (Lendplatz/Lendkai) führten zu einem von MZfG nicht beeinflussbaren suboptimalen Ablauf.

 

Dazu kam, dass der Versuch des für Bürgerbeteiligung zuständigen Stadtrats Dr. Rüsch, andere Stadtsenatsmitglieder zum Bürgerforum einzuladen, nicht gelungen ist.

Die Erfahrungen aus diesen Vorgängen sollen in weitere Gestaltungsüberlegungen einfließen.

 

Vorweg einige allgemeine Eindrücke:

  • Viele junge Menschen waren anwesend.
  • Mit 77 Personen war dieses Forum eines der am besten besuchten Foren bisher.
  • Die Stadtregierung war durch Stadtrat Rüsch vertreten. Einige Gemeinderäte und Bezirksräte, sowie Frau Simone Reis von der Stadtbaudirektion waren anwesend.

 

Nach Begrüßung durch Karin Steffen und einem Kurzbericht von Raimund Berger (Sprecher des BBB)  erläuterte der Moderator des Bürgerforums Bernhard Possert die „Spielregeln“ für diese neue Art des Forums von MZfG.

 

3 Themen wurden präsentiert:

 

1.      Neugestaltung Griesplatz:

 

Architekt DI Mag. Thomas Pilz und Frau Tatjana Petrovic stellten ihre Überlegungen/Forderungen/Anregungen vor. Da MZfG nicht die Genehmigung erhielt, die PP-Präsentation hier aufzunehmen, geben wir die wichtigsten Punkte wieder:

 

  • Verkehrslösung als Teil der Bürgerbeteiligung.
  • Der gesamte Platz soll Gegenstand von Bürgerbeteiligung sein.
  • Balance zwischen sozialem Leben und Verkehrsnutzung.
  • Begegnungszone von der Griesgasse bis zur Karlauerstraße.
  • Potential der Bürgerinnen und Bürger aus vielen Kulturen einbin
  • Frau Mag. Simone Reis von der Baudirektion hat die geplanten Aktivitäten der Stadt Graz zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger vorgestellt, wobei besonders die Installation eines Pavillons am Griesplatz, bzw. die Adaptierung eines kleinen Geschäftslokals als öffentlich zugänglichen Begegnungsort hervorgehoben wurde. 

                                                                                                                                  

2.      Variobahn:

 

Herr Roland Hartmann erläuterte die Aktivitäten der BI-Straßenbahn-AnwohnerInnen, welche seit April 2010 mit der Holding Graz in engem Kontakt steht, um eine Lösung für zahlreiche Beschwerden zu erreichen. Die Details entnehmen Sie bitte der angefügten Auflistung. Derzeit wird auf ein bauphysikalisches und medizinisches Gutachten gewartet, welches Aufschlüsse über Beeinträchtigungen durch Hauserschütterungen bringen soll.

 

Stadtrat Rüsch bedauerte, dass Fr. Muhr von der Holding Graz, aber auch Verkehrsstadtrat Eustacchio nicht anwesend sein konnten oder wollten.

 

 

3.      Verkehrssituation Lendkai /Lendplatz:

 

Die Herren Norbert Müller und Anton Kürschner stellten die Vorschläge der BI Lendkai vor, wobei es um die Verkehrsführung im westlichen Bereich der Keplerbrücke geht. Details dazu finden Sie in den beiden angefügten Dateien.

 

Nach diesen 3 Hauptthemen gab es aus Zeitmangel leider nur mehr wenige themenbezogene Wortmeldungen zu einigen anderen Bürgeranliegen.

 

Nach entsprechenden Schlussworten von Stadtrat Rüsch stellte Karin Steffen in ihrer Schlussbemerkung fest, dass der Ablauf des ersten Bürgerforums noch zu weiteren Gesprächen führen muss, um die Umsetzung der Grundidee eines direkten Dialogs mit BürgerInnen und Politik zu erreichen und die BürgerInnnen ihre Anliegen sachlich und zielgerichtet vorbringen können, ohne dass politische Statements von Mandataren zu sehr in den Vordergrund rücken.

 

 

Weiterführende Links: