Forum

 

 

 

Gemeinsam und sicher in der Nachbarschaft – der Beitrag der Stadtteilzentren

Gemeinwesenarbeit ist für Graz ein noch recht junger Begriff. Umso erfreulicher war es, dass bei diesem Thema der Stadtsenatssitzungssaal nahezu voll war und nach den Referaten viele interessierte Fragen gestellt worden sind. Auch der anfänglichen Ungläubigkeit, dass Stadtteilarbeit etwas mit Sicherheit zu tun haben könnte, wurde überzeugend entgegengetreten.

ReferentInnen:

Stadträtin Elke Kahr, Amt für Wohnungsangelegenheiten, Büro für Frieden und Entwicklung: „Stadtteilzentren: Entstehung, Entwicklung und Schwierigkeiten.“

Mag. Jutta Dier, Leiterin des Grazer Büros für Frieden und Entwicklung und Koordination Stadtteilarbeit Graz: „Sicherheit erreicht man nicht, indem man Zäune errichtet.“ Individualisierung und Abschottung erreichen das Gegenteil von dem, was sie bewirken sollen. Die Stadtteilarbeit versucht, Barrieren abzubauen.

Christian Sprung, M.A. | stadtLABOR – Projektleitung Stadtteiltreffpunkt Büro Nachbarschaften“: „Das Potenzial von gemeinschaftlich genutzten Nachbarschaftszentren“: Ein gemeinschaftlich genutzter Ort kann zeigen, mit welchen Methoden ein Treffpunkt ohne Konsumzwang funktioniert, welcher Mehrwert erreicht wird und wo es Grenzen gibt.

Leider können die Berichte von den Referaten aus Platzgründen nur stichwortartig wiedergegeben werden, obwohl es am Ende des Forums schon klar war, dass hier Arbeit geleistet wird, die einen großen Teil zur Lebensqualität einer Stadt beiträgt und die Kenntnis davon wert wäre, auf eine breite Basis gestellt zu werden.

Zu Beginn des Forums berichtete Raimund Berger, Sprecher des Beirats für BürgerInnenbeteiligung, über die Arbeit im Beirat, insbesondere über Stufen der BürgerInnenbeteiligung, schon  Erreichtes, Kritik, Ziele und Wünsche.

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Thema: Wieviel Wachstum verträgt die Stadt?

Mediale Schlagzeilen wie "Graz wird überrannt" (Kleine Zeitung), "Neue Speckgürtel" (Kurier) oder "Wohin Graz wächst" (Der Standard) lassen seit Jahren aufhorchen. Die Stadtplanung spricht von Nachverdichtung, in den Reininghausgründen sind Wohnungen für ca 15.000 Menschen geplant. Die offizielle Prognose der Stadt Graz aus dem Jahr 2012 spricht von einer Einwohnerzahl von 289.000 im Jahr 2031. Zwei Jahre später wurde die Prognose auf 329.000 Einwohner im Jahr 2034 revidiert. Gegenüber dem aktuellen Stand ist das immerhin ein Plus von knapp 50.000 Menschen.

Zu unserem 47. Forum haben wir als Referenten  Herrn Dipl. Ing. Axel Schubert,  Architekt und Stadtplaner in Basel eingeladen. In seinem Vortrag, der auf Grund des  hohen Interesses in den Gemeinderatssitzungssaal verlegt wurde, hat Herr Schubert  das weite und komplexe Feld der Stadtplanung sehr gut dargelegt. Um welches Wachstum soll es den gehen? Fläche oder Dichte? Auch der Begriff der Dichte kennt zahlreiche Ausformungen.

Diese und weitere Fragen und auch zahlreiche Fakten und Gedanken sind in der Präsentation, die uns Herr Schubert dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat, nachzulesen.

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 Thema:  Der Klimawandel in Graz und wir – Mobilität und andere Handlungsfelder

160202 46 Forum

Die MZfG Themengruppe "Umweltbewusst leben in Graz" oragnisierte das 46. Forum, welches im bis auf den letzten Platz gefüllten Media-Center des Rathauses über die Bühne ging. Neben den beiden Gastreferenten, Dipl. Ing. Dr. Werner Prutsch, Abteilungsvorstand im Grazer Umweltamt, und Mag. Friedrich Hofer, Leiter des Klimabündnis Steiermark, konnten wir auch diesmal wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter_innen diverser (Bürger-)Initiativen und auch einige Herren und Damen aus Politik und Verwaltung begrüßen.

 Thema:  Der Stadtrechnungshof: Objektive Information, Kontrolle und Transparenz in der Stadt Graz

In unserem 45. Forum hat uns Stadtrechnungshofdirektor Mag. Hans-Georg Windhaber sehr interessante Informationen und Einblicke in die Kontroll- und Beratungsaufgaben des Stadtrechnungshofes gegeben. Ein Team von 10 Personen, das ausschließlich dem Gemeinderat verantwortlich ist, hat dabei die Möglichkeit, alle Bereiche der Verwaltung des gesamten Hauses Graz inkl. Holding zu kontrollieren.

 

Thema:  „Sanfte Mobilität – mit Bahn und Bus über die Stadtgrenzen von Graz“

 

Das 44. Forum fand im gut besuchten Gemeinderatssitzungssaal/Rathaus statt. Viele interessierte Zuhörer erfuhren in den Referaten zum Thema der Veranstaltung so manches Detail, das einige auch als versierte Benützer des öffentlichen Verkehrs (noch) nicht wussten. In der anschließenden Diskussion gab es Gelegenheit, spezielle Fragen zu besonderen Problemen zu stellen, die von den beiden kompetenten Referenten des Abends, Herrn Dipl. Ing. Werner Reiterlehner (Abteilung 16, Verwaltung Land Steiermark, Verkehr, Hochbau) und Herrn Stephan Thaler (Steir. Verkehrsverbund, Öffentlichkeitsarbeit) ausführlich beantwortet worden sind.